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Kyphoplastie PDF Drucken E-Mail

Die Kyphoplastie ist eine Variante der Vertebroplastie.

Der zentrale Unterschied besteht in dem Vorgehen bei der Operation. Bei der Kyphoplastie wird ein Ballon im Wirbelkörper aufgepumpt, bevor man den eigentlichen Knochenzement einbringt.

Dadurch kann eine Stellungsverbesserung der Wirbelfraktur erreicht werden, was weitere Komplikationen und Schwierigkeiten gegenüber der Vertebroplastie vermindert.

Bei der Kyphoplastie, wird also wie bei der Vertebroplastie Bio Zement in einen eingebrochenen Wirbelkörper gespritzt, wobei der Patient auf dem Bauch liegt. Jedoch wird der Wirbel bei der Kyphoplastie mit einem Ballon vorgedehnt, und der Zement wird somit nicht unmittelbar in die Bruchstellen des eingebrochenen Wirbelkörpers gespritzt.

Daher ist die Sicherheit bei der Kyphoplastie wesentlich größer, wenn dieses Verfahren auch ungleich teurer ist. Teilweise muss man mit dem zehnfachen der Kosten rechnen.

Dadurch das bei der Kyphoplastie dickflüssiger Zement nur mit geringem Druck in den Wirbelkörper eingespritzt wird, kommt es nicht wie bei ca. 35-65% Prozent der Vertebroplastie Patienten zu Austritten von Zement.

Bei einer Vertebroplastie verwendet man als Zement fast ausschließlich Kunststoff, nämlich Polymethylmetacrylat, besser bekannt als Plexiglas. Da dieses Material unter Hitzebildung aushärtet, ist eine Schädigung der benachbarten Knochenzellen möglich. Allerdings hat man gute Erfahrungen gemacht. Selbst wenn es zu Schäden kommt, wird der geschädigte Knochenbereich ab- und wieder neu aufgebaut.

 
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